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Was man noch beachten sollte
- Ein Mobiltelefon erleichtert vieles in Hongkong. Es kann vorkommen, dass man sich an
einem bestimmten MTR-Ausgang verabredet, sich vor lauter Menschen aber doch nicht trifft.
Wer sich länger in Hongkong aufhält, kann sich eine Pre-paid Karte für sein mitgebrachtes oder second
hand gekauftes Handy besorgen. Die Telefone funktionieren fast überall, selbst in der MTR
unter dem Hafenbecken.
- Telefonieren von privaten Festnetzanschlüssen ist innerhalb HKs umsonst, auch zu
Mobiltelefonen. Hat man selber keinen Anschluss, findet man auch in vielen Geschäften öffentlich
zugängliche Telefone. Mit einem Handy zahlt man auch für ankommende Gespräche.
- Touristenvisa gelten für Deutsche nur für drei Monate. Sobald man aber einmal aus- und
wieder einreist, bekommt man drei neue Monate. An der Grenze zu Macau, bekommt man, wenn man
dies ein paar mal praktiziert hat, schon mal komische Fragen gestellt und das Visum nicht verlängert,
an den Grenzen zum Mainland gibt es jedoch meist keine Probleme.
- Die Gültigkeit der Studenten-Octopus ist etwas unklar. Meist bekommt man zu hören, sie gilt
nur für Hong Konger Studenten. Manchmal reicht den Kontrolleuren aber auch ein internationaler
Studentenausweis (ISIC). Zumindest ein mal kommt man jedenfalls meist damit durch,
wenn man sich etwas dumm stellt.
- Eines der hartnäckigsten Gerüchte ist, dass man in Hongkong günstig
Elektronik und Photo Artikel einkaufen kann. Das mag vielleicht früher so gewesen sein, ist
aber heute nicht mehr der Fall. Ab und zu gibt es vielleicht ein paar Sonderangebote, dann
sollte man aber beachten, dass man bei der Rückreise evtl noch Steuern oder
Zölle zahlen muss. Wenn ihr es euch wirklich nicht verkneifen könnt, in Hongkong eine
neue Kamera zu kaufen, dann achtet darauf, dass ihr eine internationale Garantie
bekommt, und kauft bitte nicht in Tsim Sha Tsui ein. Die dortigen Händler sind
darauf spezialisiert, die Touristen auszutricksen. Die Hong Kong Tourist Association hält
ein Verzeichnis mit vertrauenswürdigen Händlern bereit. Was sich aber
auf alle Fälle lohnt, ist bei einem Optiker vorbeizuschauen. Hochwertige
Brillengeställe und Gläser sind oft für den halben Preis wie in Deutschland zu bekommen.
Auch ein Besuch bei einem der vielen Schneider kann sich lohnen. Ein Hemd kostet z. B. um
die HKD 200. Es wird gesagt, dass die chinesischen Schneider besser seien als die
indischen. Ich kann nur sagen, dass ich mit meinem chinesischen durchaus zufrieden war.
- Straßenkriminalität gibt es so gut wie nicht.
Dafür sorgen drastische Strafen und die immerwährende Polizeipräsenz. Allerdings sind ein paar mal
Diebe durch offene Fenster in Wohnungen eingestiegen, auch während die Bewohner
dort schliefen.
- Eines der wichtigsten Utensilien ist eine Visitenkarte, nicht nur im Geschäftsalltag
sondern auch beim Einkaufen. Wichtig ist, dass man die Karte mit dem richtigen Ritual
überreicht, das heißt sie dem Gegenüber mir beiden Händen hinzuhalten
und beim Empfang diese auch gebührend und lange genug zu studieren.
- Wer ein Konto bei einer deutschen Citibank-Filiale hat, kann bei den zahlreichen
Citibank-Filialen in Hongkong mit seiner EC-Karte gebührenfrei Geld am Automaten abheben.
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