Hongkongs und Chinas Flaggen

Einführung

Blick auf Central bei Nacht Mein Praktikum in Hongkong habe ich von Oktober 1999 bis Januar 2000 gemacht. Es war eine tolle Zeit, in der ich viel erlebt habe. Auf diesen Seiten gebe ich einige meiner Erfahrungen und Erlebnisse wieder und möchte allen zukünftigen Hongkong-Reisenden ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Vielen ist wahrscheinlich nur Hongkongs Skyline von Photos bekannt. Man assoziiert Hongkong mit Geld, Hektik, Enge und Wolkenkratzern. Aber das ist in Wirklichkeit nur ein kleiner Aspekt. Hongkong hat eine Menge zu bieten, weit mehr als ich in vier Monaten erleben konnte.

Hongkong gehört seit der Rückgabe durch die Briten 1997 wieder zur Volkrepublik China. Die ehemalige Kolonie hat aber einen Sonderstatus erhalten und firmiert nun unter der offiziellen Bezeichnung Hong Kong Special Administrative Region (HK SAR). So hat Hongkong auch einen großen Teil seines Charmes behalten können. Hier findet man immer noch diese fast einzigartige Mischung aus westlicher und traditioneller asiatischer Kultur, die beide in der VR China keine Chance hatten. Hongkong ist aber durchaus entscheidend von der Business-Welt geprägt. Man kann das Geld förmlich riechen. Allerdings sieht man unter der chinesischen Bevölkerung auch Armut. Die street sleepers sind allgegenwärtig, was bei den horrenden Wohnungspreisen kein Wunder ist. Mein 6qm-Zimmer in einer 4er-WG hat mich knapp 4000,- HKD gekostet. Die kleinen Wohnungen tragen vermutlich wesentlich dazu bei, dass sich das Leben weitgehend außerhalb der eigenen vier Wände abspielt. Bis spät in die Nacht sind die vielen Restaurants mit Familien vom Kleinkind bis zum Greis bevölkert. Uns Praktikanten hat es nach dem Essen dann aber doch immer in die Kneipen und Discos gezogen. Leider war das kein billiges Vergnügen. Für ein Bier hat man mindestens 50 HKD ausgegeben. So verwundert es nicht, daß man sich erst mal am 7eleven getroffen hat, wo das Bier etwas günstiger war, um den Abend einzuleiten.

Junk Neben der Enge und dem Gedränge in der Stadt gibt es aber auch weitläufige fast unberührte Natur. Auf den Inseln und in den New Territories kann man Stunden lang durch die Gegend streifen, ohne eine Menschenseele zu treffen. Auch innerhalb der Stadt gibt es zahlreiche Parks, die zum verweilen einladen und dem Erholungsuchenden Ruhe und Entspannung bieten. Wer baden, Wasserski fahren oder einfach am Strand in der Sonne liegen will, braucht auch nicht lange zu suchen. Mehr oder weniger besuchte Strände gibt es überall.

Wo man was in Hongkong findet und wie man dort hin gelangt, ist auf den Themenseiten ausführlich beschrieben.

Copyright by Tobias Wrede

Photos: eigene und Hong Kong Tourist Association

Last updated: 6 July 2004